Rezension zu "In Nomine Patris - Piccolina" von Angelina Conti (Cinna Verlag)

Veröffentlicht am 5. Mai 2026 um 08:01

Inhalt:

Domenico ist nun der neue Seelsorger und Priester der Familie Lo Bianco, doch das nicht zufällig. Er verfolgt einen finsteren Plan. Und dabei soll ihm Rosalia, die jüngste Tochter, helfen. Ein Mittel zum Zweck und ein williges Werkzeug bis sich das gefährliche Spiel wendet und sowohl sein Zölibat als auch sein Gelübde ins Wanken geraten.

Meine Meinung:

Handlung:

Bereits aus den vorherigen Teil habe ich Rosalie etwas kennengelernt und ihre fast schon obsessive Art gegenüber ihren Glauben und allem Heiligen.

Nun sind vier Jahre vergangen und Rosalie ist jetzt 18 Jahre alt, aber immer noch sehr vertieft in ihrem Glauben.

Bis Padre Domenico im Hause Lo Bianco auftaucht und Rosalies Gefühle und ihre Gedanken immer mehr ins Wanken kommen. Nicht ahnend, dass ausgerechnet der Mann Gottes ganz andere Ziele verfolgt.

Mir hat hier nicht nur der Einstieg sehr gefallen, sondern auch der weitere Verlauf.

Nach und nach erfahren wir, warum Rosalia so sehr an ihrem Glauben hängt und das sie auch sehr tiefe Zweifel gegenüber sich selbst hat. Denn gerade die Unzüchtigen Gedanken gegenüber dem Padre Domenico zwingen sie dazu Buße zu tun.

Aber auch Domenico ist von Rosalia und ihrem devoten Verhalten mehr als angetan. Was zunächst als Spiel beginnt und seine wahren Ziele zu verfolgen, wandelt sich schnell in eine Obsession der jungen Lo Bianco und ihm fällt es immer schwerer ihr zu widerstehen.

Beide kommen sich nun nicht nur bei der Beichte näher, sondern auch schnell körperlich und auch seelisch. Domenico muss sich nun fragen, ob er seinen Auftrag wirklich so durchziehen kann oder ob er an seinen Gefühlen gegenüber Rosalia treu bleibt.

So erfahren wir auch was Domenicos wahres Ziel ist und wer er eigentlich ist. Zwar kam das für mich nicht sehr überraschend, aber es war dennoch spannend mehr darüber zu erfahren. Gegen Ende kommt es dann auch noch zu einem gefährlichen Zwischenfall bei der nicht nur Rosalia in Bredouille gerät.

Schlussendlich werden alle Fragen aufgelöst und es ist auch ein schöner und gelungener Abschluss für Domenico und Rosalia.

Charaktere:

Rosalia ist wirklich eine sehr unsichere und devote junge Frau die eigentlich den ganzen Tag nur ihren Gebeten nachgeht. Deswegen ist sie auch in manchen Entscheidungen etwas naiv. Doch im Laufe der Handlung hat sie für mich auch eine Entwicklung durchgemacht, aus der sie viel stärker hervorgegangen ist.

Domenico ist der Wolf im Priestergewand. Ich fand es aber trotzdem sehr interessant, dass er doch sehr gläubig ist und er sein „Amt“ gut ausführt. Und es hat mir auch sehr gefallen, wie er von Rosalia angezogen wurde und er selbst immer mehr ins Wanken kam.

Hier erfahren wir auch etwas über Nicolo und Sofia sowie die Familie Lo Bianco. Und auch ein kleiner Hund spielt hier wieder eine Rolle :).

Setting:

Das Setting spielt sich hier wieder in Palermo ab. Hier konnte ich mir alles wieder sehr gut vorstellen und hatte gleich ein italienisches Feeling.

Schreibstil:

Dieser ist auch hier wieder sehr flüssig und lässt sich super schnell lesen. Gerade das Spiel aus Glaube und unzüchtigen Gedanken und Handlungen ist hier sehr gut auf den Punkt gebracht und sorgt für sehr viel Herzklopfen.

Cover:

Das Cover passt sehr gut zu der Reihe und gefällt mir auch sehr gut.

Mein Fazit:

Wer auf verboten heiße Priester steht und gerne selbst Buße tun will, der ist hier an der richtigen Stelle. Ich vergebe 4 von 5 Sternen.

Vielen lieben Dank an den Cinna Verlag für das Rezensionsexemplar <3.

 

Randinformationen:

Seiten: 432 Buchseiten

UVP: 19,00€ Paperback, 9,99€ Ebook

ISBN: 978-3-6920000-46

Verlag: Cinna (05.05.2026)

Reihe: In Nomine Patris

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